Natur heilt!

Praxis für Naturheilkunde - Claudia Bälz

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Praxis für Naturheilkunde – Claudia Bälz

Heilpflanze des Monats Februar

Salbei

(Salvia officinalis)

 

Die bekanntesten Einsatzgebiete des Salbeis beruhen auf seiner schweißhemmenden Wirkung und den Heilkräften gegen Halsschmerzen.

Hauptanwendungen:           Halsschmerzen, Schwitzen,

Heilwirkung:  adstringierend, antibakteriell, blutstillend, entzündungshemmend,                                        harntreibend, krampflösend, tonisierend

Anwendungsbereiche:         Appetitlosigkeit, Blähungen, Bronchitis, Depressionen,
Diabetes (unterstützend in leichten Fällen), Durchfall,  eitrige Geschwüre, Ekzeme,
Erkältungen, Erysipel, Fußschweiß, Gürtelrose, Gallenschwäche,
Gesichtsrose, Gicht, Haarausfall, Hauterkrankungen, Heiserkeit, hemmt die Milchsekretion, Hitzewallungen, Husten, Insektenstiche, Kehlkopfkatarrh, Keuchhusten, Leberschwäche, Lungenschwäche, Magenbeschwerden,
Mandelentzündungen, Menstruationsbeschwerden, Mundgeruch,
Mundschleimhautentzündungen, Nachtschweiß, Nervenschwäche,
Rachenentzündungen, Raucherhusten, Rheuma, schlecht heilende Wunden, schmerzhaft geschwollene Brüste, starkes Schwitzen,
Übergewicht, Verdauungsschwäche, Verstopfung,
Wechseljahrsbeschwerden, Weißfluss, Wunden, Zahnfleischbluten, Zahnfleischentzündungen

Als Tee kann man den Salbei gegen Halsentzündungen aller Art trinken. Er hilft auch gegen Husten, Kehlkopfentzündungen und andere Erkältungserscheinungen.

Man kann den Salbeitee auch in Fällen von Keuchhusten und Raucherhusten trinken. Er stärkt die Funktion der Lungen.

Der Salbeitee hilft auch bei der Verdauung, er stärkt den Magen und regt die Verdauungstätigkeit an. Er fördert den Stoffwechsel und hilft auch dabei Übergewicht abzubauen.

Bei zu starkem Schwitzen hemmt Salbeitee die Schweißbildung. Diese Fähigkeit kann man beispielsweise in der Pubertät nutzen, oder auch während der Wechseljahre, wenn man durch die Hormonumstellung zu Hitzewallungen und Schweißattacken neigt. Auch Nachtschweiß kann man mit Salbeitee lindern.

Da der Salbei östrogenartige Substanzen enthält, hilft er gegen allerlei Wechseljahrsbeschwerden und auch Menstruationsbeschwerden in jüngeren Jahren.

Bei stillenden Müttern bremst Salbeitee die Milchproduktion, was vor allem in der Abstillphase sehr nützlich sein kann und Milchstau verhindern hilft.

Zusammen mit Schafgarbe und Birkenblättern kann man Salbeitee bei Diabetes trinken. Man kann damit zwar keine schweren Fälle heilen, aber man kann die sonstige Behandlung und Diät unterstützen.

Den Salbei kann man äußerlich als Waschung, für Spülungen und für Bäder anwenden.

Er hilft in dieser Form gegen schlecht heilende Wunden, Ekzeme und Geschwüre. Die Wirkung von Insektenstichen kann gemildert werden. Er lindert rheumatische Schmerzen.

Auch die Schwitzneigung kann man durch Salbeiwaschungen oder Bäder bremsen, beispielsweise bei Fußschweiß.

Spülungen mit Salbeitee helfen gegen Weißfluss.

Gegen Entzündungen der Mundschleimhaut und Zahnfleischentzündungen kann man den Mund mit Salbeitee ausspülen.

Das ätherische Öl des Salbeis kann in niedriger Dosis innerlich eingenommen werden, wenn man über hochqualitatives Salbeiöl verfügt.

Es wirkt kräftigend, appetitanregend und krampflösend. Bakterien werden abgetötet und Entzündungen gebremst.

Auch als ätherisches Öl hemmt der Salbei die übermäßige Schweißbildung.

Gegen Erkrankungen der Atmungsorgane kann man Salbeiöl inhalieren.

Achtung!
Das ätherische Salbeiöl kann bei entsprechend empfindlichen Menschen epileptische Anfälle auslösen!